Albert-Schweitzer-Kinderdorf fährt auf neuen Wegen

Ihre Aufgabe ist es, die Elektrofahrzeuge innerhalb von drei Jahren bei maximaler Auslastung zu testen. Dabei werden Daten über das Nutzungs- und Ladeverhalten gesammelt, die für dieses Forschungsprojekt ausgewertet werden.

Als Großfamilie mit sechs bis acht Kindern sind Kinderdorffamilien die idealen Partner, um die neuen Elektromobile auf „Herz und Nieren“ zu prüfen. Die Kinderdorffamilien werden somit zu Pionieren der Elektromobilität.

Das Projekt „Elektromobilität für soziale Einrichtungen“ ist eines von rund 30 Kernprojekten im Schaufenster Berlin-Brandenburg und wird gefördert vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Der VdTÜV erprobt hier die Einsatzmöglichkeiten der Elektromobilität im Alltag und unterstützt dabei drei soziale Dienste in Berlin.

Seit April 2012 ist Berlin-Brandenburg eines von vier Schaufenstern Elektromobilität. Die Bundesregierung fördert darin auf Beschluss des Deutschen Bundestags die Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben. Insgesamt stellt der Bund für das Schaufensterprogramm Fördermittel in Höhe von 180 Mio. € bereit. Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2020 eine Million Elektroautos auf die deutschen Straßen zu bringen. Das Internationale Schaufenster Elektromobilität Berlin-Brandenburg wird von der Bundesregierung sowie den Ländern Berlin und Brandenburg für die Dauer von drei Jahren gefördert. Die Koordination der Projekte liegt bei der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO.

Info:

Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.

ist ein freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Das Berliner Kinderdorf wurde 1960 als zweites Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Deutschland gegründet. Schwerpunkt der Arbeit ist die auf stationäre Unterbringung gerichtete Kinderdorfarbeit. Rund 110 Kinder und Jugendliche finden in unseren 19 Familienwohngruppen ein stabiles und verlässliches Zuhause.

Die ethischen Wertvorstellungen Albert Schweitzers, insbesondere seine gelebte Mitmenschlichkeit, sind bis heute wesentliche Grundlage der pädagogischen Arbeit geblieben: Wir nehmen die von uns Betreuten in ihrer Persönlichkeit ernst, respektieren ihre Individualität und achten bestehende Bindungen. Mit unserer pädagogischen Arbeit schaffen wir die Voraussetzungen für eine angemessene individuelle Entwicklung, Entfaltung und Förderung.

Im Jahr 2005 hat der Verein seine Leistungen auf familienunterstützende bzw. -fördernde Angebote ausgeweitet: In Berlin-Lichtenberg übernahmen wir die Trägerschaft einer Kindertagesstätte mit 150 Plätzen. Das unmittelbar angeschlossene Kinder-, Familien- und Begegnungszentrum „Die Brücke“ hat sich inzwischen zu einer zentralen Anlaufstelle für Familien im Stadtteil entwickelt. Eine weitere Kita mit angeschlossenem Familientreff in Berlin-Lichtenberg kam im Jahr 2012 hinzu. Anfang 2006 haben wir unsere ambulanten Angebote an die Tochtergesellschaft "Jugendhilfe in Lichtenberg" übertragen. Seit Herbst 2011 bieten wir auch Erziehungsstellen in Berlin an.

Spendenkonto – IBAN: DE80 1002 0500 0003 3910 01 | BIC: BFSWDE33BER | Bank für Sozialwirtschaft, Berlin »
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