Tolle Neuigkeiten aus dem Kinderdorf in Waldenburg (Baden-Württemberg): Dank einer großen Privatspende und 400.000 Euro von der Stiftung Würth entsteht im ältesten der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer nun das erste komplett barrierefreie Kinderdorfhaus.

Beim Spatenstich waren neben den Kinderdorfvorständen Wolfgang Bartole und Arne Höller, Maria Würth, Herr Dr. Ulrich Roth und Johannes Schmalzl von der Stiftung Würth, dem Landrat des Hohenlohekreises Ian Schölzel, dem Waldenburger Bürgermeister Bernd Herzog, den Architekten vom Büro duo Freie Architekten in Künzelsau und dem Bauleiter der Baufirma Massivbau Kupferzell natürlich auch Kinder aus dem Kinderdorf dabei – die sich besonders darüber freuten, dass sie auf den großen roten Bagger klettern durften.

„Ab 2028 sollen Kinder- und Jugendliche mit Behinderung auch nach dem Jugendhilferecht Unterstützung bekommen. Durch die großzügige Zuwendung der Stiftung Würth und weiteren Unterstützer*innen können wir nun das innovative Projekt einer vollstationären inklusiven Wohngruppe in unserer Region umsetzen, so dass dieser Anspruch erfüllt werden kann“, sagt Wolfgang Bartole, Vorstand für Wirtschaft und Finanzen des Waldenburger Kinderdorfs. Eine Privatspende habe bereits 2020 den Anstoß dazu gegeben.

„Für mich ist dieses Projekt eine Herzensangelegenheit, weil das beispielhafte Engagement des Kinderdorfes für mehr Teilhabe und Fürsorge in unserer Region gefördert wird. Das neue Wohnhaus wird für die Kinder ein sichereres und liebevolles Zuhause sein“, so Carmen Würth, die gemeinsam mit ihrem Mann Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth die Stiftung Würth gegründet hat.

2025 soll der Neubau bezugsfertig sein. Das 340 Quadratmeter große „Haus Afrika“ wird barrierefrei mit Lift gebaut.

In einem anderen Haus des Kinderdorfes wurde wenige Tage nach dem Spatenstich die neue Kinderdorffamilie Karle offiziell begrüßt. Wir wünschen Hausmutter Inken Karle und der ganzen Familie einen guten Start!

Fotos: Kinderdorf Waldenburg