//Damit der Weg in das Berufsleben klappt..

Damit der Weg in das Berufsleben klappt..

Zertifizierung des Berufsintegrationsprogrammes „Aufwind in Hohenlohe“ unterstützt künftig Schulentwicklung in Hohenlohe. Enge Kooperation mit regionalen Firmen.

Der Übergang ins Berufsleben ist für viele Schüler holprig – das Berufsintegrationstraining des Albert-Schweitzer-Kinderdorfes Waldenburg trainiert mit Schülern vorab.

Waldenburg, 12. März 2013. Das Albert-Schweitzer-Kinderdorf trainiert mit Jugendlichen an Schulen den Übergang in den Beruf. Im Projekt „Aufwind in Hohenlohe“ werden Jugendliche fit fürs Berufsleben gemacht: In so genannten Schülerfirmen werden spielerisch für den Beruf wichtige Schlüsselqualifikationen entwickelt und erprobt. Das Berufsintegrationsprogramm erhielt Anfang März die von der Agentur für Arbeit in Schwäbisch Hall für die Fortführung und Finanzierung der Maßnahme geforderte Zertifizierung. So können auch zukünftig in Waldenburg, Neuenstein und Kupferzell Schüler fit für den Beruf und ihre persönliche Zukunft gemacht werden.

Die Vermittlungsquote im Landkreis ist hoch: Die meisten Schüler werden in eine Ausbildung vermittelt oder finden selbst einen Ausbildungsplatz. Allerdings wissen einige Jugendlichen zu wenig über das richtige Verhalten am Arbeitsplatz – so bemängeln es die Arbeitgeber in der Region häufig. Nach wenigen Wochen stehen daher einige Jugendliche wieder auf der Straße. Fehlende Schlüsselqualifikationen wie Soft Skills, Auftreten, Kooperation im Team und die richtige Arbeitshaltung können Schüler in  Waldenburg, Kupferzell und Neuenstein trainieren – dank dem Programm „Aufwind Hohenlohe“ zur Berufsintegration des Albert-Schweitzer-Kinderdorfes Waldenburg. In so genannten Schülerfirmen werden seit 2009 erfolgreich Situationen im Beruf erkundet und das nötige Wissen durch Praxis erworben. So können Berufe erlebt werden, weitere Bausteine sind die Vorstellung von Berufen sowie die Zusammenarbeit mit Eltern.

Beteiligte Schulen sind die Grund-, Haupt und Werkrealschule Neuenstein, die Johann-Friedrich-Mayer Schule Kupferzell und die Josef-Helmer-Schule Waldenburg. Die Mitarbeiterinnen Christine Herzog, Claudia Niebel und Gabi Glock machen Siebt- bis Neuntklässler einzeln und in Gruppen Angebote zu den Schwerpunkten Bewerbungstraining Einstellung zum Beruf und berufliche Orientierung. Außerdem werden Eltern einbezogen und gestärkt, die berufliche Orientierung ihrer Kinder zu unterstützen. Ziel ist die verbesserte berufliche und soziale Integration der Schüler im Berufsleben. Das Projekt wird durch Mittel der Bundesagentur für Arbeit, Spenden der Firma Reca und anderen sowie Projektmitteln finanziert. Bei der Durchführung des Berufsintegrationsprogramms wird eng mit regionalen Firmen kooperiert.

„Wir möchten präventiv arbeiten, rein über unsere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hinaus möchten wir die Jugendlichen in der Region stark machen für die Zukunft, für den Beruf und das Leben“, so der pädagogische Vorstand Heinrich Schüz. Für dieses „Starkmachen für die Zukunft“ wurde im Albert-Schweitzer-Kinderdorf 2009 das Berufsintegrationsprogramm „Aufwind in Hohenlohe“ entwickelt.

Die Agentur für Arbeit forderte dazu auf, diese Berufsintegration zu zertifizieren. QUACERT, Schwäbisch Gmünder Gesellschaft zur Zertifizierung von Qualititätsmanagementsystemen hatte in den vergangen Monaten die Prozesse auch pädagogischer Art im Berufsintegrationsprogramm überprüft

Das Albert-Schweitzer-Kinderdorf Waldenburg ist eine gemeinnützige Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe. Der Verein wurde 1957 von Margarethe Gutöhrlein gegründet.

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2017-11-26T14:59:37+00:00 12. März 2013|Allgemein|
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