Zehn Jugendliche zeigten das Theaterstück „ZusammenHalt“ als Auftakt zur Nacht der Kultur in Uslar. Jugendliche aus dem Albert-Schweitzer-Jugendwohnen sowie dem Albert-Schweitzer-Kinderdorf und der Albert-Schweitzer-Förderschule hatten das ergreifende Theaterstück gemeinsam erarbeitet. Es handelt von Ausgrenzung und der Notwendigkeit zusammenzuhalten.

Mithilfe kreativer Ausdrucksweisen sollte ein Bewusstsein für die Hürden im Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Art geschaffen werden – ob mit oder ohne Handicap.

„Der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, verbunden mit dem nötigen gegenseitigen Respekt gegenüber Menschen, die entweder, warum auch immer, ausgegrenzt oder nicht akzeptiert werden, darf nicht ausgehöhlt werden. Insofern ist es elementar, den scheinbar alltäglich gewordenen Situationen wie Mobbing eine klare Absage zu erteilen. Schon Albert Schweitzer hat das mit seiner Lehre von der „Ehrfurcht vor dem Leben“ vorgelebt. Das Miteinander ist deshalb der rote Faden, den die Jugendlichen aus dem Familienwerk in Uslar aufgenommen haben. Sie werben für mehr Mut und Zwischenmenschlichkeit“, so eine der Schauspielerinnen.

Kein geringerer als Schauspieler Timo Hübsch, der unter anderem durch die Serie „Alles was zählt“ bekannt wurde, führte Regie und motivierte die Jugendlichen, mit ihren persönlichen Anliegen nach außen zu gehen.

Annett Häßler, Bundesverband

Das Theaterprojekt ist eine Kooperation des Familienwerks Niedersachsen mit dem Bundesverband der Kinderdörfer und Familienwerke, dem Verein Act to Be e.V., der Albert-Schweitzer-Förderschule in Uslar sowie dem Uslarer Verein Arte Events. Es wurde größtenteils über das Bündnis für Bildung „Kultur macht stark“ finanziert.

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