Bildungspatenschaft

Bildungs-Patenschaft

für unsere Kinderdorfkinder auf den Philippinen

Die Philippinen gehören zu den ärmeren Ländern Asiens. Auf dem Human Development Index (HDI) erreicht das Land den Rang 113 von gesamt 189 Staaten. Rund 22 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze und haben damit weniger als 1,9 Dollar pro Tag zur Verfügung. Die Armut lässt familiäre Strukturen zerbrechen. Millionen Kinder leben auf der Straße und schlagen sich mit Bettelei, Arbeit und Kleinkriminalität durch. Viele von ihnen sind krank und die Gefahr, dass sie Opfer von Gewalt werden, ist sehr hoch. 

1997 übernahm der Bundesverband der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke das erste Kinderdorfhaus im Albert-Schweitzer-Familienwerk Foundation Philippinen Inc. auf Cebu. Dank der Unterstützung vieler Spenderinnen und Spender konnten 2004 drei weitere Kinderdorfhäuser finanziert werden. Heute haben im Kinderdorf über 80 Mädchen und Jungen ein Zuhause gefunden. Bildung, medizinische Betreuung, sinnvolle Freizeitbeschäftigungen, Werteerziehung und Förderung jedes einzelnen Kindes sind die Hauptanliegen der Leiterin Martiniana Mercado und ihres Fachteams. Besonders stolz ist die Leiterin darüber, dass mittlerweile je zehn ihrer Schützlinge die High School und das College besuchen.

Schenken Sie Kindern eine Zukunft!

Eine große Errungenschaft ist es, dass in unserem Kinderdorf auf CEBU alle Kinder eine Schulbildung erhalten. Es gibt auf den Philippinen zwar eine Schulpflicht, aber viele Eltern können es sich nicht leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken, sie mit Schulkleidung und Schulmaterialien auszustatten.

Frau Mercado und ihr Team sind außerdem sehr engagiert, über Kooperationen mit Wirtschaftspartnern den Kindern und Jugendlichen auch eine Berufsausbildung sicherzustellen. Begabte Jugendliche erhalten die Möglichkeit, zu studieren. Finanziert wird die Schulbildung, berufliche Bildung und auch das Studium mit all seinen Nebenkosten (Wohnung und Versorgung auf der Nachbarinsel, weil der Fahrtweg zu lang ist) durch das Kinderdorf, sprich zu 80 Prozent durch den Albert-Schweitzer-Verband!

Die Studenten können auch als Erwachsene an den Wochenenden und in den Semesterferien im Kinderdorf wohnen, Frau Mercado bringt es trotz Auslastung des Kinderdorfes nicht übers Herz, die Jugendlichen sich selbst zu überlassen.

Kinderdorf in CEBU
Wir suchen Bildungspaten!

Ermöglichen Sie ihrem Patenkind durch Bildung, eine chancenreiche Zukunft zu erhalten.

  • Mit einer Patenschaft von monatlich 32 Euro finanzieren Sie einem Grundschulkind das Schulgeld, die Schulkleidung, Material und Essen. Mit 45 Euro monatlich kann ein Mädchen oder Junge die High School besuchen und 90 Euro monatlich betragen die Kosten einer Bildungspatenschaft für ein Studium. Mit ihrer Patenschaft schaffen Sie die Grundlage für die Ausbildung eines Kindes in einer liebevollen und sicheren Umgebung.
  • Jeder Pate erhält eine Patenschaftsurkunde und einen Steckbrief mit Foto und Informationen zu seinem Patenkind. Einmal jährlich senden wir Ihnen einen Entwicklungsbericht der Sozialpädagogen vor Ort für Ihr Patenkind.

  • Die Ausgestaltung der Patenschaft ist jedem Paten selbst überlassen. Briefkontakte, kleine Geschenke, Mail- oder Skypekontakte über das Kinderdorf oder Besuche (auf eigene Kosten) sind möglich. Diese Kontakte motivieren die Kinder, sich in der Schule anzustrengen.

  • Ihre Spende geht zu 100% direkt an das Kinderdorf auf CEBU. Die Verwaltungskosten trägt der Albert-Schweitzer-Verband.

  • Patenschaftsbeiträge sind steuerlich absetzbar. Sie erhalten automatisch im Januar des folgenden Jahres eine Sammelzuwendungsbestätigung. Die Patenschaft ist jeweils zum Quartalsende kündbar.

  • Wir sind Mitglied in der Initiative Transparente Zivilgesellschaft. Die satzungsgemäße Verwendung unserer Spendengelder ist öffentlich einsehbar und überprüfbar.

Albert Schweitzers Vision wird gelebt

Nachdem wir unser aktives Arbeitsleben beendet hatten, wollten wir, Luise (62) und, ich Josef  (63), etwas Nützliches tun und dort helfen, wo es wirklich notwendig ist und wir unsere Fähigkeiten und Kenntnisse einbringen können.

Luise wollte schon immer einmal als Hausmutter in einem Kinderdorf helfen. Aber wegen der Familie und ihres Berufes war dafür nie Zeit. Und nachdem unsere Kinder und bereits teilweise unsere Enkel gut versorgt waren, begannen wir uns in unserer Heimatgemeinde Burgkirchen sozial zu engagieren. Luise half ehrenamtlich im Altenheim und  im „Eine Welt Laden“. Ich begann Deutsch für Asylbewerber zu unterrichten. Den entscheidenden Impuls bekam Luise als wir eines Tages einen kurzen Bericht über das Albert-Schweitzer-Familienwerk im deutschen Fernsehen sahen. Wir entschieden uns für einige Wochen im „Children’s Haven“ Waisenhaus der Albert-Schweitzer-Stiftung in Cebu, Philippinen zu arbeiten.

Schon am ersten Tag waren wir emotional tief berührt, wie wir von den Kindern, den Angestellten und der Leiterin, Frau Martiniana Mercado, begrüßt wurden. Wir waren sofort ein Teil dieser großen Familie. In diesen 4 Wochen lernten wir eine Menge, wie all diese helfenden Hände engagiert waren, sich gegenseitig unterstützten, mit dem Ziel, diese benachteiligten Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern und ihre Bedürfnisse so gut es nur ging zu treffen.

Ja, wir bewundern die Leistung und das Verdienst von Frau Mercado und ihren Angestellten sehr. Die Hausmütter sind äußerst bemüht, die Kinder so gut wie möglich zu versorgen. Aufgrund der großen Anzahl der Kinder fällt dies nicht leicht. Die Küche bietet gute, abwechslungsreiche Kost, auch wenn das Essen mit einfachen Mitteln und Grundnahrungsmitteln hergestellt wird. Die Kinder werden auch sehr gut in ihren Hausarbeiten unterstützt und haben so die besten Bedingungen für ein besseres Leben. In dieser Zeit realisierten wir, dass Albert Schweitzer‘s Vision hier Realität geworden ist.

Wir halfen mit, um für die Kinder zu sorgen. Luise liebte es zusätzlich auch in der Küche zu helfen und ich startete mit einigen interessierten Kindern und Angestellten einen Deutschkurs. Bevor wir nach Cebu aufbrachen, feierte Luise ihren Geburtstag und bat alle Verwandten und Bekannten nichts zu schenken, es sei denn Geld für das Waisenhaus in Cebu zu spenden. Auf diese Weise konnten wir neben unserem Arbeitseinsatz auch einen schönen Betrag an Bargeld mitnehmen und einige wichtige Dinge für das Waisenhaus und für die Kinder finanzieren. Wir konnten persönlich sehen, dass all das Geld, das wir gespendet haben, aber auch andere Spendengelder, die im Waisenhaus ankommen, sehr überlegt ausgegeben werden, um die Lebensbedingungen der Kinder zu verbessern. Aufgrund unserer Erfahrungen können wir insbesondere auch älteren Paaren empfehlen, einige Zeit in diesem Waisenhaus zu verbringen. Die Erfahrungen, die wir dort gemacht haben, und die Beziehungen, die wir sowohl zu den Kindern als auch zu den Angestellten aufgebaut haben, bereichern unser Leben. Man kann auch kaum besser seine Dankbarkeit für all das ausdrücken, was wir in unserem Leben Gutes erfahren haben. Dies war auch unsere besondere Motivation, uns dort einzubringen, um Danke zu sagen für ein erfolgreiches und zufriedenes Arbeitsleben, für unser Familienglück, für unsere Gesundheit und die unserer Kinder und Enkel. Wir hoffen, wir konnten ein bisschen etwas davon zurückgeben und ein bisschen mithelfen, jungen, motivierten Kindern und Jugendlichen dabei zu helfen, ihre Lebensbedingungen und ihre Lebenschancen zu verbessern . Zur Zeit sind wir dabei, uns um eine Patenschaft für eines oder zwei der Kinder im Waisenhaus von Cebu zu bemühen. So Gott will, können wir diesen Arbeitseinsatz bald wiederholen. Das wäre auch für uns ein großes Geschenk.

Luise und Josef Reil,  Burgkirchen a.d.Alz, Bayern, Deutschland

Haben Sie Fragen?

Gerne beantworte ich Ihre Fragen persönlich:

Margitta Behnke
Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke e. V.
Bundesverband
Kaiserdamm 85
14057 Berlin

T +49 30 206491-17
F +49 30 206491-19
margitta.behnke@albert-schweitzer.de

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Margitta Behnke
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