Fröhliche Kinder-Wochenendfahrt zum Hölzernen See

Was für eine Freude!

Die vielen 6- bis 9jährigen konnten es kaum erwarten, bis es in das Kinder- und Erholungszentrum Hölzerner See im Naturpark Dahme-Heideseen nach Brandenburg, 50 Kilometer süd-östlich von Berlin ging.

Zehn Erzieher und pädagogische Fachkräfte hielten die fröhliche Rasselbande in Zaum. Das Feriencamp am Hölzernen See befindet sich in der „Dubrow“, das kommt aus dem Slawischen und bedeutet „Eichenland“ und tatsächlich befanden sich unsere Kinder inmitten eines Waldes – Eichen gab es überall.

Sie erlebten eine Führung der besonderen Art: Ein Förster ging mit ihnen bei Einbruch der Dunkelheit in den Wald – ohne auch nur eine Taschenlampe. Sie nahmen sich an den Händen, erkannten sich an den Stimmen und spürten unter den Sohlen, ob sie noch auf dem Weg waren. Zunächst waren die Kleinen etwas ängstlich – aber so nach und nach konnten sie sich einlassen. Sie wurden sicherer und spürten, wie wichtig es war, die Hand eines anderen Kindes zu fassen, jemanden an seiner Seite zu wissen. Natürlich wurde den kleinen Nachtwanderern auch erklärt, wozu die Dunkelheit wichtig ist: das Licht der Taschenlampen irritiert die Tiere und bringt sie aus ihrem sicheren Lebensrhythmus. Der Förster erzählte viel Spannendes über den Wald und seine Bewohner über Ameisen, Spechte und Rehe.

Es wurde für das abendliche Lagerfeuer fleißig Holz im Wald gesammelt, aufgeschichtet und fachgerecht entzündet. Die Kinder und Erzieher genossen die Atmosphäre  und noch lang saßen alle Teilnehmer unter einem sternenklaren Nachthimmel und hielten ihre Stockbrot-Äste ins Feuer.

Doch das war nicht der einzige Höhepunkt der Reise: Geschicklichkeit wurde beim Kistenklettern gefordert. Mit Hilfestellung und Sicherung ging es hoch hinaus. Wer sich traute, konnte genau wie beim Bergsteigen, Schritt für Schritt ein wenig aufsteigen. Nicht nur die Höhe war Herausforderung, auch hier begaben sich die Kinder in vertrauensvolle Hände. 

Ein weiteres Angebot für die Kinder war das Bogenschießen. Eine ruhige Hand und genug Kraft in den Armen waren Voraussetzung um den Bogen in die richtige Position zu bringen. Selbst die Kleinen durften den Umgang mit Pfeil und Bogen austesten. Es ist nicht leicht das Ziel zu finden und umso größer die Freude, wenn es ein Treffer wurde.

Wie schaffen wir es, immer genau das September-Wochenende zu wählen, an dem das Wetter stimmt und die Sonne uns verwöhnt?

Anschließend hatten sich alle Akteure eine leckere Bratwurst verdient.

Am Samstag hatte unsere Gruppe den Strand für sich und so ziemlich alle Kinder sprangen in den Hölzernen See und hatten gemeinsam viel Spaß – obgleich die Wassertemperaturen sich deutlich herbstlich anfühlten.

Für den Sonntag-Vormittag hatten die Erzieher eine anspruchsvolle Schatzsuche vorbereitet und die Kinder mussten Wissens-, Geschicklichkeits-, Team- und Orientierungsaufgaben lösen – bis sie an ihren süßen Schatz kamen.

Wieder war es eine Reise, in der es um Natur- und Gruppenerfahrung ging und wieder war es die Freude bei den Kindern, die mehr ist als Routine, für die sich dies alles gelohnt hat.

Herzlichen Dank an alle, die diese Reise unterstützt haben.

Spendenkonto – IBAN: DE80 1002 0500 0003 3910 01 | BIC: BFSWDE33BER | Bank für Sozialwirtschaft, Berlin »
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