//Gedenkfeier anlässlich Albert Schweitzers Geburtstag

Gedenkfeier anlässlich Albert Schweitzers Geburtstag

Am 14. Januar wäre Albert Schweitzer 135 Jahre alt geworden. Die alljährliche Gedenkveranstaltung in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche war in diesem Jahr besonders dem  50jährigen Jubiläum des Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.  in 2010 gewidmet.     

Diesem Anlass Rechnung tragend gestaltete Rainer Haßelmann, Vorstandsvorsitzender des Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V., den Hauptvortrag des Abends. Er sprach über „50 Jahre Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Berlin“.   

Zunächst erläuterte er den Ursprung der Kinderdorf-Idee – diese war von Robert Corti 1944 in der Schweiz entwickelt worden – und skizzierte den historischen Werdegang von den ersten Kinderdörfern in der Schweiz bis zur Gründung des ersten Albert-Schweitzer-Kinderdorfs in Waldenburg im Jahr 1957. Albert Schweitzer war von der Kinderdorf-Idee begeistert und hatte bereits die Patenschaft für das Waldenburger Kinderdorf übernommen, als er dies im Jahr 1960 auch für den Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V. tat. Bis zu seinem Tod pflegte er eine regelmäßige Korrespondenz mit dem Verein.   

Rainer Haßelmann skizzierte in seinem Vortrag die historische Entwicklung des Vereins von 1960 an und erläuterte den über 250 anwesenden Gästen im Folgenden ausführlicher, wie sich das Leben in einem  Kinderdorf gestaltet. „Die Kinderdorfarbeit hat sich in den vergangenen 50 Jahren sehr gewandelt“ betonte er dabei. „Die Anforderungen an Kinderdorf-Eltern sind massiv gestiegen.“ Den damit verbundenen Herausforderungen stellen sich heute 20 Berliner Kinderdorf-Eltern in drei Standorten. „Sie tun dies jeden Tag mit viel persönlichem Einsatz und Engagement“ stellte Rainer Haßelmann heraus und dankte ihnen herzlich dafür.   

Eigens für den Besuch dieser Veranstaltung war Frau Monique Egli, die Enkelin Albert Schweitzers, nach Berlin gereist. Sie genoss sichtlich den Beitrag des Kinderchores vom Albert-Schweitzer-Kinderdorf, der den Höhepunkt der musikalischen Beiträge des Abends bildete.   

Die Kinder und Jugendlichen aus Reinickendorf und Gatow hatten – unter der Leitung von Dörthe Joite und Leonore Wüstenberg –  in den Monaten zuvor intensiv für diesen Auftritt geprobt und wurden mit langem und herzlichem Applaus für ihre Darbietung belohnt. Weiterhin trat der Zehlendorfer Gospelchor der Kirchengemeinde „Zur Heimat“ unter Leitung des Amerikaners Darryl Best auf. Wie immer umrahmten verschiedene Orgelstücke, zur Darbietung gebracht von Kirchenmusikdirektor Helmut Hoeft, das Programm.

2016-12-12T23:51:43+00:00 14. Januar 2010|Berlin|
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