#Kinderrechte

Am 20. November 2019 werden die Kinderrechte der Vereinten Nationen 30 Jahre alt!

Deutschland ratifizierte 1992 die Kinderrechtekonvention. Trotzdem werden in unserem Land mit seinem guten sozialen Netz tagtäglich Kinderrechte missachtet. Oft sind es Teilhabe und Chancengleichheit, die man den  Kindern nicht oder nicht ausreichend gewährt. Die Kampagne #Kinderrechte soll darauf hinweisen.

Rechte für Kinder ohne Rechte

Viele der Kinder, die in den Albert-Schweitzer-Kinderdörfern und Familienwerken ein neues Zuhause finden, haben in ihrer Vergangenheit massive Rechtsverletzungen erleben müssen. Sie haben Gewalt erfahren, wurden vernachlässigt, ihr Würde und Bedürfnisse wurden missachtet. Vor diesem Hintergrund haben die Kinderrechte einen besonderen Schwerpunkt bei uns. Dass wir uns ihrer Wahrung verpflichten, ist selbstverständlich. Wir legen aber besonderen Wert darauf, die Kinder zu eigenständigen Persönlichkeiten zu erziehen, die ihre Rechte kennen, sie einfordern und aktiv mitgestalten, zum Beispiel im Kinderdorf-Parlament, mit Vertrauenspersonen oder der Erstellung einer Kinderrechte-Broschüre von Kindern für Kinder. Zusätzlich unterstützen wir das Aktionsbündnis bei der Forderung “Kinderrechte ins Grundgesetz”.

Muss ich das mitmachen?

Pias Patentante kommt regelmäßig aus Frankreich zu Besuch. Die Mutter möchte, dass Pia ihrer Tante zum Abschied ein Küsschen gibt. Eigentlich versteht sich Pia mit ihrer Familie sehr gut, aber diese Küsserei hat sie überhaupt nicht gerne. Was meint ihr, muss Pia das mitmachen? Gibt es vielleicht einen Kompromiss? Was würdet ihr der Neunjährigen raten?

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»Der Kontakt zur Familie ist wichtig!«

Im Artikel 7 der Kinderrechtskonvention heißt es: “Das Kind […] hat soweit möglich das Recht, seine Eltern zu kennen und von ihnen betreut zu werden.” Die Betreuung durch die leiblichen Eltern ist nicht immer möglich, aber wir versuchen den Kontakt zwischen ihnen und dem Kind aufzubauen und zu halten. Die Kinderdorfmutter Rita Bohn erzählt im Interview, wie wichtig der Kontakt der Kinder zu ihrer Herkunftsfamilie ist, wieviel Fingerspitzengefühl die Umsetzung im Alltag oft braucht und welche Rolle die Großeltern spielen können.

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»Oft mussten die Kinder nur funktionieren«

“Viele von den Kindern haben zuhause Gewalterfahrungen gemacht, das soll jetzt nicht mehr passieren. Aber manchmal passiert es dann doch”, so die Erfahrung von Kinderdorfvater Axel Curschmann. Im Interview beschreibt Curschmann, mit welchen Schwierigkeiten Kinder, deren Rechte im frühesten Kindesalter nicht geachtet wurden, zu kämpfen haben und mit welchen Maßnahmen das Kinderdorf zu helfen versucht.

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Ist nicht beides möglich?

Jonas (14) spielt leidenschaftlich gerne im Fußballverein. Manchmal würde er aber gerne das Training sausen lassen, um mit Freunden ins Kino zu gehen. Seine Eltern sind damit nicht einverstanden. Sie sagen: “Ganz oder gar nicht”. Wie würdest du entscheiden?

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Kinder stellen Situationen aus ihrem Alltag vor, in denen sie sich ungerecht behandelt fühlen. Wie würdet ihr entscheidenen? Diskutiere mit!
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Kinderrechte im Alltag der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke: Interviews, Projekte, Informationen
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Nach und nach, werden hier Materialien aus unseren Kinderdörfern und zur Kampagne zu finden sein.
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Wir unterstützen die Aktion:

Kinderrechte ins Grundgesetz