Im Namen Albert Schweitzers

Unsere Kinderdörfer und Familienwerke tragen den Namen des engagierten Menschenfreundes, Tropenarztes und Friedensnobelpreisträgers Dr. Albert Schweitzer (1875 – 1965). Ein Name, der für Nächstenliebe und Menschlichkeit steht: Zeitlebens hat sich Schweitzer für Schwache und Hilfsbedürftige eingesetzt.

Es war ein Herzenswunsch unseres Namenspatrons, einmal selbst Waisenkinder aufzunehmen und für sie zu sorgen. Diesen Wunsch opferte er seiner Berufung zum Missionsarzt. Doch durch seine Unterstützung für unsere Kinderdörfer, deren Patenschaft er persönlich übernahm, fanden bis heute viele Kinder ein neues Zuhause.

„Solange ich zurückblicken kann, habe ich unter dem vielen Elend, dass ich in der Welt sah, gelitten. Unbefangene jugendliche Lebensfreude habe ich eigentlich nie gekannt und glaube, dass es vielen Kindern ebenso ergeht – auch, wenn sie äußerlich ganz froh und sorglos scheinen.“ Albert Schweitzer

Wir fühlen uns Schweitzers Ideal verpflichtet, Hilfe suchende Menschen tatkräftig zu unterstützen. Seine Philosophie der „Ehrfurcht vor dem Leben“ spiegelt sich in unserer täglichen Arbeit, den pädagogischen Konzepten und Angeboten wie der MITEINANDER-Schulaktion wider. Das Denken und Handeln Albert Schweitzers dient uns bis heute als Richtschnur. In seinem Namen setzen wir uns dafür ein, sein Erbe zu bewahren. Am 1. Juni, dem Internationalen Kindertag, feiern wir zugleich den Albert- Schweitzer-Tag. Und auch zur Familie unseres Namensgebers halten wir Kontakt.

Kurzbiografie zu Albert Schweitzer

 Kurzbiografie zu Albert Schweitzer
  • Albert Schweitzer, im Januar 1875 im elsässischen Kayserberg geboren, erlebt eine behütete Kindheit in dem kleinen Vogesen-Ort Günsbach.
  • Selbst aus einer Pfarrersfamilie stammend, entschließt er sich dazu, Theologie und Philosophie zu studieren.
  • Auch Musik bedeutet Schweitzer viel: Zeit seines Lebens widmet er sich dem Orgelspiel.
  • Nachdem Albert Schweitzer durch Missionare von der Not der Menschen in Afrika gehört hatte, beschloss er 1905: Er will als Arzt im Urwald Menschen unmittelbar helfen.
  • Daher absolviert er ein Medizinstudium.
  • Als Missionsarzt reist der 38-Jährige 1913 mit seiner Frau, der Krankenschwester Helene Bresslau, in die französische Kongo-Kolonie – das heutige Gabun.
  • Dort errichtet und leitet er das Urwaldspital Lambarene.
  • Für seinen Einsatz in Lambarene und für seine Bemühungen um die Völkerverständigung erhält Albert Schweitzer 1954 den Friedensnobelpreis (rückwirkend für 1952). Auch in den folgenden Jahren setzt er sich leidenschaftlich für den Frieden ein.
  • Unter anderem spricht sich Schweitzer energisch gegen Atomtests aus.
  • Mit 90 Jahren stirbt Albert Schweitzer am 4. September 1965 in Lambarene und wird dort beigesetzt.

Mehr zu Albert Schweitzer

Seine Lebenslinie

Aus dem Elsass nach Lambarene: eine interaktive Zeitreise durch ein einzigartiges Leben – auf den Spuren unseres Namensgebers Albert Schweitzer.
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Historische Videos

Hier erzählt Albert Schweitzer selbst: eine kleine Sammlung historischer Videos über das Leben und Wirken unseres Namensgebers.
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