////Wir üben uns in Ehrfurcht vor dem Leben
Wir üben uns in Ehrfurcht vor dem Leben 2017-03-27T15:20:24+00:00

Jeder Mensch geht uns als Mensch etwas an.“ (Albert Schweitzer)

Von Menschen für Menschen

Wir üben uns in Ehrfurcht vor dem Leben

Vor genau 100 Jahren entwickelte Albert Schweitzer seine Ethik der „Ehrfurcht vor dem Leben“. Wir nehmen dieses Jubiläum zum Anlass, um nachzudenken: Welche Rolle spielt Albert Schweitzer heutzutage im Kinderdorf Berlin? Welche seiner Werte und ethischen Vorstellungen werden noch gelebt? Welche Werte sind für Kinderdorfkinder wichtig?

Schweitzers Denkmal erinnert im Kinderdorf an den Namenspatron. Albert Schweitzers christlich-humanistische Wertvorstellungen, insbesondere die gelebte Mitmenschlichkeit, waren ein starkes Leitmotiv der Gründergeneration des Berliner Kinderdorfes vor 55 Jahren. Er widmete sein Leben der Aufgabe, Menschen in Not zu helfen und beizustehen. Für unsere Kinderdorfarbeit ist er somit ein wichtiges Vorbild.

Insbesondere mit seiner den Menschen zugewandten und allen Religionen gegenüber offenen Haltung können wir uns gut identifizieren. Das Berliner Kinderdorf ist ein überkonfessioneller und politisch unabhängiger Träger. Ralph Müller-von der Heyden, pädagogischer Bereichsleiter im Kinderdorf Berlin-Gatow, erläutert: „Wenn Eltern sagen ‚Mein Kind soll die muslimischen Religion nahe gebracht bekommen‘, dann schauen wir was möglich ist. Jedes Kind und auch die Kinderdorfeltern sollen ihre Religion und Wertvorstellungen in das Familienleben einbringen können. Der respektvolle und wertschätzende Umgang im Miteinander ist dabei ausschlaggebend und verbindet alle miteinander“. Mit dieser toleranten Grundhaltung finden sich die Kinderdorfeltern und Erzieher in Albert Schweitzer wieder.

Einmal im Jahr lernen neue Mitarbeiter beim sogenannten „Einführungstag“ unseren Namenspatron kennen: Sie erfahren, was Albert Schweitzer in seinem Leben bewirkt und welche ethische Grundhaltung er vertreten hat.

Die Kinderdorfeltern reden situationsbezogen mit den Kindern über Albert Schweitzer. So werden seine Werte lebendig gehalten. Die jungen Menschen merken sich, dass er Arzt in Afrika war und armen Kindern geholfen hat. Es beeindruckt sie, wie tierlieb er war und dass er nicht einmal Mücken töten mochte. „Bei uns werden Spinnen nicht mit dem Staubsauger abgesaugt, sondern die Kinder tragen sie mit dem Taschentuch nach draußen“, erläutert Kinderdorfmutter Irmhild Brenn-Naoum.

Schweitzers Appell des Miteinanders ist für die meisten Kinderdorfeltern das „A und O“ ihrer Arbeit. „Wenn ich ein neues Kind aufnehme, bin ich offen und habe ein großes Herz. Das ist nicht immer ganz einfach, aber ich stärke mich mit Fachbüchern. Auch Sprüche und Zitate können helfen wie beispielsweise „Egal wie Du zu mir bist, ich möchte gut zu Dir sein”.

„Das Kind in Ehrfurcht aufnehmen, in Liebe erziehen, in Freiheit entlassen.“ (Rudolf Steiner)

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