Kaiserlicher Besuch im Albert-Schweitzer-Kinderdorfhaus „Stille Post“ in Klein Rakow

Während eines nachmittäglichen Grillfestes nutzte er zudem die Gelegenheit, das neu erbaute Kinderdorfhaus „Stille Post“ zu erkunden. Vier Kinder im Alter von vier bis 12 Jahren leben dort bei ihrem Kinderdorfhausvater Sebastian Berndt. Kaiser, der Botschafter der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke ist, sorgt sich seit Jahren um das Schicksal von Kindern und Jugendlichen, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr bei ihren leiblichen Eltern leben können. Der Künstler zeigte sich während seines Besuches beeindruckt. Er sagte: „Das Haus ist so liebevoll eingerichtet, der Umgang wie in einer ganz normalen Familie. Und diese Normalität ist so wichtig.“ Kaiser zeigte sich mit Blick auf die Schicksale der Kinder, die ihm teils persönlich ihre Lebensgeschichte und -umstände erzählt hatten, zudem „sehr ergriffen“.

Roland Kaiser, der selbst bei Pflegeeltern aufgewachsen ist, weiß, wie wichtig es ist, „den Rückhalt in einer Familie zu spüren“. Der Botschafter der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke besucht die in ganz Deutschland bestehenden Einrichtungen regelmäßig und setzt sich für sie ein. Roland Kaiser möchte die Öffentlichkeit für die Sozialwaisen in Deutschland sensibilisieren. “Die Kinder bekommen in den Albert-Schweitzer-Kinderdörfern Sicherheit, Geborgenheit, Vertrauen und vor allem Liebe“, wie er betont, „das ist entscheidend“.

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