In Berlin-Spandau entsteht ein neues Angebot des Kinderdorfes Berlin, das Kindern eine bessere Kindheit ermöglichen soll – ein „familienhaus“.

Familien, bei denen es nicht gut läuft, bekommen zum Glück Hilfe und Beratung über das Jugendamt und andere Institutionen – aber manchmal reicht selbst das nicht. Oft bleibt dann nur, die Kinder aus der Familie herauszunehmen – für viele Kinder eine Tragödie mit lebenslangen Auswirkungen.

Und hier setzt unsere Idee an: wir gründen ein Haus für die ganze Familie! Hier können Eltern lernen, wie es bessergeht. Die Kinder ziehen gemeinsam mit den Eltern bei uns ein – und wir helfen den Eltern, ihr Verhalten zu ändern und ihren Kindern ein besseres Zuhause zu geben. Es gibt rund um die Uhr Pädagogen im Haus, die darauf schauen, dass es den Kindern gut geht.

3-D-Modell das familienhauses

Die Kinderdorffamilien nehmen regen Anteil am familienhaus

Große Worte bei der feierlichen Grundsteinlegung des familienhauses

Cornelia Piekarski, Geschäftsführerin im Kinderdorf Berlin, erklärt: „Wir erleben immer wieder, dass sich Lebenssituationen in Familien so entwickeln, dass das Jugendamt das Kindeswohl nicht mehr gewährleistet sieht und die Unterbringung des Kindes oder der Kinder in unseren Kinderdorffamilien oder anderen Einrichtungen veranlasst. Darunter gibt es Familien, die die Bereitschaft haben, aktiv an Veränderungen zu arbeiten. Daraus ist im Austausch mit dem Jugendamt Spandau die Idee geboren, für die ganze Familie einen Ort zu schaffen, wo sie leben und gleichzeitig engmaschig in ihrer Erziehungskompetenz unterstützt werden.“

Wir sind stolz und glücklich, diese Idee der stationären Familienbetreuung und das familienhaus erfolgreich auf den Weg zu bringen und hoffen, dass damit vielen Kindern eine Trennung von ihren Eltern erspart bleibt.

Silke Beuningh, Kinderdorf Berlin

Flotte Töne von der Mädchenband „Die roten Stühle“

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