Am Rande der südniedersächsischen Kleinstadt Uslar, in einem steilen Taleinschnitt, liegt es: das Albert-Schweitzer-Kinderdorf. Wer bei dieser Bezeichnung an Bullerbü denkt, könnte sich bestätigt fühlen durch das Schwedenrot, in dem die sechs achteckigen Häuser gehalten sind, die jeweils von einem Garten umgeben sind. Das Gebäude am unteren Ende der kleinen Anlage beherbergt Kindertagesstätte und Verwaltung. Gegenüber liegt das Haus von Familie Schwedler, ein Zehnpersonenhaushalt.

Kerstin Wohne

Jedes Kind hat sein eigenes Refugium

Das Wohnhaus der Familie Schwedler

Die Kinderzimmer können nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden

Geregelt ist – in den Statuten des Familienwerks  – die räumliche Ausstattung eines Kinderdorfhauses. Jedem Mädchen und Jungen steht ein eigenes Zimmer mit Grundeinrichtung zur Verfügung. Bäder sind nach Geschlechtern getrennt. Daneben gibt es einen großen Wohnbereich mit Fernseher und PC, eine Küche und Funktionsräume, wie etwa Büro, Abstellkammer und Waschküche. Gartenhäuschen und Außensitzplätze gehören ebenso zum Standard. In großen Kinderdorffamilien haben die Eltern eine eigene kleine Wohnung im Untergeschoss.

Die Kinderdorfeltern können sich in ihre kleine Anliegerwohnung zurückziehen

Einmal am Tag kommen alle in der großen Küche zusammen – zum Abendessen

Viel Stauraum im Keller

und einfach mal im Garten abhängen!

Auszug aus dem Text  „Pflegefamilie im Großformat“ in der Zeitschrift „Schüler 2015“, Friedrich Verlag. Unter http://www.friedrich-verlag.de/shop/familienleben können Sie den Gesamttext ansehen und das Heft bestellen.

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