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Rollstuhlfahren ist nicht einfach

Insgesamt waren bei diesem  zweitägigen Besuch 96 Schülerinnen und Schüler sowie vier betreuende Lehrer  (Andera Kupke, Julia Jodis, Wolfgang Czwikla, Andreas Hannig) in den Schulen und dem Seniorenzentrum zu Gast.

Nach der Begrüßung durch die Dozentinnen Uta Fremer und Silvia Ohm gab es eine Übersicht über die einzelnen Ausbildungsberufe und deren  Rahmenbedingungen.

Schülerinnen und Schüler der Pflegeassistenz sowie der Altenpflege zeigten einen Ausschnitt aus der thematischen Arbeit und führten die 16- und 17-jährigen Besucher durch die Räumlichkeiten der Schule. 

In zwei Gruppen aufgeteilt ging es anschließend in das benachbarte Albert-Schweitzer-Seniorenzentrum. Deren Mitarbeiterinnen ließen die Schülerinnen und Schülern an Beschäftigungsangeboten teilhaben und ermöglichten ihnen somit praxisnahe Begegnungen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Bei einer Führung und in vertiefenden Gesprächen ließ sich die Vielseitigkeit des Pflegeberufs anschaulich vermitteln.

Gleichermaßen interessant und engagiert war das Angebot des Betreuten Wohnens. Die Jugendlichen konnten sich mit dieser Wohn – und Betreuungsform intensiv auseinander setzen und hatten ebenfalls Gelegenheit mit Mieterinnen und Mietern in Kontakt zu treten, die sogar ihre Wohnungen für die jungen Menschen öffneten.

Bei der gemeinsamen Abschlussrunde in der Schule fanden sich beide Gruppen wieder zusammen und erzählten wechselseitig von ihren Eindrücken und Erlebnissen.
Dabei zeigte sich, dass Pflegeberufe interessanter, abwechslungsreicher und  vielseitiger sind, als viele der Jugendlichen gemeinhin angenommen haben, und dass die Arbeit mit alten oder behinderten Menschen viel Freude und Befriedigung vermitteln kann.

„Besonders beeindruckend für die Jugendlichen“, so Lehrer Andreas Hannig,  waren die persönlichen Begegnungen mit den Senioren im Bereich des Betreuten Wohnens und im Seniorenheim. Wir konnten uns einen sehr konkreten Eindruck über die Lebensbedingungen der alten Menschen  in beiden Bereichen des Seniorenzentrums verschaffen und haben einen realistischen Blick auf die Tätigkeit von Altenpflegern und Betreuern im Bereich der Altenpflege bekommen. Dafür sage ich allen Beteiligten vielen Dank, auch im Namen meiner Kollegen und unserer  Schulleitung.“

2016-12-14T10:29:01+00:00 08. Mai 2015|Categories: Niedersachsen, Pressearchiv 2015|
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