Senioren in der Schule

Daniel Althaus führte die Seniorinnen und Senioren, die in ihren Rollstühlen von Mitarbeitern des Begleitenden Dienstes und persönlichen Betreuern des Albert-Schweitzer-Seniorenzentrums sowie Ehrenamtlichen begleitet wurden, durch die Geschichte des Schullebens im Wandel der Zeiten.

Von der konsequenten Durchsetzung der Schulpflicht durch die Preußen, über das Schulleben im 20. Jahrhundert bis hin zum zunehmend liberalisierten Schulsystem der Neuzeit zeugten die Bilder und Informationen. Dabei traf der Museumsexperte Althaus oft den Erinnerungsnerv seiner Besuchergruppe, denn so einige Schulgepflogenheiten aus der Vergangenheit kamen den Senioren selbst noch allzu bekannt vor. Auf diese Weise entstand das ein oder andere Mal ein reger Austausch.

Einhelliges Kopfnicken und lautes Bejahen gab es seitens der Besuchergruppe, als ein „klassischer“ Schulausflug angesprochen wurde. Über Generationen hinweg besuchten Schüler nämlich das „Hermanns-Denkmal“ im Rahmen einer schulischen Tagesausflugsaktion – so auch die Anwesenden. Man erinnerte sich gemeinsam mit einem Lachen an diese offensichtliche Schultradition zurück. Regelrecht greifbar wurden die Erinnerungen im stilecht eingerichteten Klassenraum, in dem neben einer Tafel, Stühlen und Schultischen auch der lange Zeit von Schülern verhasste Rohrstock sowie anschauliche Unterrichtsmaterialien präsentiert waren.

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Albert-Schweitzer-Seniorenzentrums waren sichtlich angetan von dem tollen Ausflug zu dieser ganz persönlichen Sonderausstellung. Im Anschluss an den erinnerungsreichen Besuch der Ausstellung ging es noch über den Krammarkt in Uslar.

Hintergrund:

Es sind rund 100 engagierte Mitarbeitende, die Tag und Nacht ambulant für 45 Menschen und für 82 Pflegebedürftige in zwei Wohnbereichen zur Verfügung stehen. Das Betreute Wohnen bietet ein umfangreiches Programm für die Bewohner der 112 Wohnungen. Um in jeder Lebenslage ein weitgehend selbstbestimmtes Leben gewährleisten zu können, bietet das Albert-Schweitzer-Seniorenzentrum ein breites Leistungsspektrum. Es reicht von ambulanten Pflegemöglichkeiten über das „Betreute Wohnen“ bis hin zur stationären Rundumbetreuung in wohnlicher Atmosphäre.

An diese Angebote koppelt sich eine eigene Küche. Die vielfältigen Freizeitprogramme durch die engagierten Fachkräfte zählt zu den Besonderheiten des Hauses.

Spendenkonto – IBAN: DE80 1002 0500 0003 3910 01 | BIC: BFSWDE33BER | Bank für Sozialwirtschaft, Berlin »
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