Ehrenamtliches Engagement leisten all diejenigen, die in den Gremien der Kinderdorfvereine mitwirken. Ilona Ungethüm, Vorstandsmitglied des Kinderdorfvereins in Sachsen, sieht viele Vorteile in ihrem Einsatz für den Verein.

„Es ist spannend, womit man sich als Vorstand alles beschäftigt. Es geht um Personal, Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit und natürlich um die Kinderdorfarbeit mit all ihren Höhen und Tiefen“, erzählt die 56-Jährige und ergänzt: „Manchmal diskutieren wir bis in die Nacht“. Darüber hinaus sei der Zeitaufwand für ein einfaches Vorstandsmitglied aber überschaubar. „Ich lese vor den Sitzungen die Vorstandsvorlagen und nutze Gelegenheiten, um die Mitarbeiter und ihre Arbeit besser kennenzulernen, damit ich weiß, worüber wir sprechen“, erklärt sie.

Die gelernte Sekretärin arbeitet im Landeskriminalamt und ist seit zwei Jahren Vorstandsmitglied. Doch eine Verbindung zum Kinderdorf hat sie schon länger. „Ich bin 2005 nach Steinbach in die Nachbarschaft des Kinderdorfs gezogen und habe immer gemerkt, wenn neue Kinder da waren. Sie hatten anfangs einen rauheren Umgangston. Doch je länger sie im Kinderdorf lebten, umso höflicher wurden sie. Sie haben mich sogar gegrüßt, was man heutzutage von Kindern gar nicht mehr gewöhnt ist“, schwärmt Ilona Ungethüm. Diese Entwicklung wollte sie unterstützen. Sie wurde zunächst Spenderin und ließ sich 2015 in den Vorstand wählen. „Meine Kinder sind aus dem Haus, ich hatte keine Verpflichtungen mehr und wollte mit meiner Freizeit etwas „Gescheites“ anfangen“, erklärt sie.

Frank Richter, Kinderdorf Sachsen

Aktuell sucht der Vorstand des Albert-Schweitzer-Kinderdorf in
Sachsen e. V. wieder Verstärkung: Interessenten sollten ein Herz für Kinder, gesunden Menschenverstand und ein gutes Gefühl für Entscheidungen mitbringen.

Vorstand Ungethüm: Ilona Ungethüm unterstützt das Kinderdorf als Vorstandsmitglied

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