Zusammen kreativ sein, aus dem Alltag ausbrechen, Freunde treffen: Feste gehören zum Berliner Kinderdorf-Sommer dazu und stärken die Gemeinschaft.

In Berlin sind die Kinderdorffamilien quer durch die Stadt auf drei Bezirke verteilt. So unterschiedlich wie die Umgebungen und Familien sind, so unterschiedlich fallen auch die sommerlichen Nachbarschaftsfeste aus. Jeder Standort hat seine eigene Sommertradition. Alle gemeinsam haben sie die Freude an Open-Air-Aktivitäten in der Gemeinschaft – ganz nach der Kinderdorfidee.

Die Sommerfeste dienen aber auch als standortübergreifende Begegnungs- und Inspirationsstätte. So gab es beim Spandauer Sommerfest im letzten Jahr mehrere akrobatische und musikalische Einlagen von Kindern, die alle Zuschauer reichlich staunen ließen.

Beim Kistenstapeln wurden der Teamgeist der Kinder und das Vertrauen in den Halt der Pädagogen geprobt. Die Hindernisläufe waren vom Erzieherteam so liebevoll vorbereitet, dass jedes Kind Spaß hatte und am Ende einen Preis erhielt. Im bunten Bonbon befand sich ein Gutschein für eine Kugel Eis im „Florida“ – ein Klassiker in Berlin.

Gemeinsam wurde abends gemütlich am Lagerfeuer gesessen, Stockbrot gebacken und auf der Hüpfburg getobt. Riesenseifenblasen regten die Phantasie der Kinder an und kleine Kunstwerke entstanden. Bei den Sommerfesten im Kinderdorf Berlin wird – trotz des Großstadttrubels – unbeschwerte Kindheit und Beisammensein in einer Gemeinschaft gelebt. Der Berliner Sommer im Kinderdorf ist so bunt und vielfältig, wie seine Bewohner.

Catharina Woitke, Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V.

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