Viel mehr als nur Kuschelpartner

Bayern. Zum Alltag in den vier Albert-Schweitzer-Kinderhäusern gehören Tiere einfach dazu. Neben den Kindern leben Pferde, Hunde, Kaninchen, Enten, Gänse, Ziegen, Meerschweinchen und Katzen auf dem Gelände oder im Haus. Sie sind Kameraden für die tiergestützte Therapie oder auch liebe Gefährten zum Streicheln, Hegen und Pflegen. Kinder mögen Tiere und entwickeln – je nach Typ – eine Freundschaft zu ihnen.

Sie wachsen ihnen ans Herz und werden zu Vertrauten, bei denen sie im Kummer Trost finden können. Die Kinder lernen viel durch die Tiere. Zum Beispiel senden Tiere ehrlich, schnell und unverstellt Signale aus, ob ihnen etwas gefällt oder nicht, ob sie Hunger haben oder hinaus wollen, ob sie
gestreichelt werden möchten oder ihre Ruhe brauchen.

Natürlich benötigt das Kind zunächst Erklärungen: das Pferd legt die Ohren an – Achtung, schlechte Laune! Die Katze hebt die Pfote – komm mir nicht zu nahe! Aber diese Klarheit tut den Kindern gut, denn die menschlichen Signale sind ihnen oft nicht verständlich. Tiere trainieren auch die sozialen Fähigkeiten der Kleinen.

Weihnachtsaktion Sollingschule

Oft  werden Tiere zu Vertrauten, bei denen die Kinder Trost finden können.


So lernen sie Verantwortung und Disziplin: Jeden Tag fällt Stallarbeit an, die Pferdeboxen müssen gemistet, die Hunde ausgeführt und jedes Tier mehrmals täglich bedarfsgerecht gefüttert werden. Letztendlich fördern Tiere auch eine gesunde seelische Entwicklung beiden Kindern. Denn das Wichtigste ist doch, dass es unseren Schützlingen schlichtweg Freude macht, ein Tier zu streicheln und zu lieben.

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