Roboter

Eine offene Werkstatt in Spremberg (Brandenburg) soll Kinder und Jugendliche anregen, selbst nachzudenken, Lösungen zu finden und kreativ zu werden. Für die Werkstatt wird noch Unterstützung benötigt in Form von Freiwilligenarbeit, Sach- und Geldspenden.

Gemeinsam reparieren, konstruieren, ausprobieren und programmieren – das soll künftig in der „Offenen Werkstatt Spremberg“ vom Albert-Schweitzer-Familienwerk Brandenburg e.V. möglich sein. Wichtigstes Ziel dieses Angebotes ist es, junge Menschen für Mathematik, Naturwissenschaften, Technik und Informatik zu begeistern. „Wir beobachten, dass junge Menschen immer weniger eigene Ideen umsetzen. Ein Grund dafür liegt sicher auch in der exzessiven Mediennutzung im Alltag, und das schon bei Kindern“, sagt Frank Jannack, Leiter der Offenen Werkstatt.

Die Werkstatt soll die Freude am Forschen und Erfinden neu wecken, zum Beispiel mit selbst gebauten Roboterfahrzeugen.

An einem 3D-Drucker können die entworfenen Karossen produziert und gegen Übernahme der Materialkosten mit nach Hause genommen oder am Spremberger Robotertag präsentiert werden.

Aktuell ist die Werkstatt jeden Samstag zwischen 10 und 12 Uhr geöffnet. Für die Herbstferien sind außerdem Kurse geplant, wie der Kurs „Mach flott den Schrott“, an dem die Kinder und Jugendlichen lernen, ältere Rechner auf ein modernes Betriebssystem umzurüsten.

Damit die Werkstatt jeden Tag öffnen kann, sind noch einige Anstrengungen nötig. „Ohne Freiwillige und Firmen, die uns unterstützen, ist das kaum zu schaffen“, so Jannack. Der Verein ruft darum alle Bürgerinnen und Bürger wie auch Unternehmen auf, beim Aufbau der Werkstatt zu helfen. Gesucht sind Ideen, ehrenamtliche Einsätze, Werbung und Spenden. Kontakt: Frank Jannack, Tel.: 03563 604 960, E-Mail: info@jannack.de.