Mobilität ermöglichen

Spenden Coronavirus

Einkäufe, Arztbesuche, Ausflüge: Ohne Fahrzeug mit Platz für eine Großfamilie ist der Familienalltag im Kinderdorf nicht zu schaffen.

In den Albert-Schweitzer-Kinderdorffamilien leben bis zu neun Kinder, dazu Eltern und Betreuer*innen. Notwendige Transporte bleiben da nicht aus. Ob Besuche bei Freund*innen, Fußballtraining oder Arzt- und Therapietermine – jedes Kind ist in seinem Alltag dringend auf Fahrgelegenheiten angewiesen. Und das in vielen Fällen mal neun. Zudem Einkäufe, Ausflüge – ein Familienleben ohne fahrbaren Untersatz ist im Kinderdorf, insbesondere in ländlichen Regionen, schier unmöglich. Meist ist der Bedarf an Bussen jedoch nicht ausreichend gedeckt.

Im württembergischen Waldenburg müssen sich derzeit mehrere Kinderdorffamilien einen alten Bus teilen. Und auch in Thüringen haben wir akuten Bedarf. Bei einem Verkehrsunfall in Erfurt erlitt ein Kinderdorfbus einen Totalschaden, nachdem er mitten auf der Kreuzung mit einer Stadtbahn zusammengestoßen war. Die Ampelanlage war offensichtlich ausgefallen. Zum Glück blieben alle Insass*innen unversehrt, doch der Anblick ihres geliebten Busses war für die Kinder ein großer Schreck. Und der Alltag steht seither Kopf.

Doch ein 9-Sitzer Multivan, wie er in den Kinderdörfern meist benötigt wird, kostet um die 25.000 – 30.000 Euro. In Thüringen kann nach dem Verkehrsunfall zwar ein Großteil der Kosten für einen neuen Bus über die Versicherung abgedeckt werden. Diese erstattet jedoch nur den Zeitwert von 20.000 Euro. Auch hier müssen ca. 7.000 Euro vom Kinderdorf selbst finanziert werden.

Ob 10, 20, 50 Euro oder jeder andere Betrag – Ihre Spende leistet einen wertvollen Beitrag dazu, dass wir unseren Schützlingen einen geregelten Alltag ermöglichen können, indem sie bestmöglich umsorgt und gefördert werden. Bitte helfen Sie mit!

Fotos: von Nubia Navarro (nubikini) von Pexels, Albert-Schweitzer-Kinderdorf und Familienwerke Thüringen
Spenden Coronavirus
Für dieses Projekt spenden
4 1 vote
Article Rating