Große Aufregung herrschte in der dritten Adventswoche im Familienwerk in Niedersachsen: Eine Mitarbeiterin ereilte ein tragisches Schicksal!

Als ein Wohnungsbrand die Menschen erschütterte, ahnte niemand, dass die Betroffene eine Mitarbeiterin des Familienwerks ist. Eine engagierte und helfende Kraft, die von ihren Kollegen wertgeschätzt wird. Von jetzt auf gleich nahm der Brand ihr und ihren zwei Kindern die Existenzgrundlage. Nicht nur Möbel, Lebensmittel und Kleidung sowie alle liebgewonnenen persönlichen Dinge sind unwiderruflich zerstört, auch das Gefühl von Sicherheit und Zuhause verschwand mit einem Schlag.
Angst vor den Folgen, vor der Zukunft und Ratlosigkeit, wie man den Alltag mit „Nix in der Hand“ bestreitet, waren plötzlich da.

Im Familienwerk wollte man die geschätzte Kollegin nicht mit ihren Problemen allein lassen. Spontan organisierte die Belegschaft eine Spendensammelaktion.
Die Chefin kam mit zum Großeinkauf aller wichtigen Grundversorgungsmittel. Vorstandsvorsitzender Dr. Omar Mahjoub wünschte alles Gute und lobte die Reaktionen aus dem Kollegenkreis: „Ich bin sehr zufrieden und stolz, dass der Verein so reagiert hat.“

„Ihr alle habt großartiges geleistet und das Wichtigste: Mich nicht allein gelassen!”

Auch bei der folgenden Wohnungssuche erhielt sie umgehend Unterstützung. Noch ist das neue Heim ein Rohbau und der Verlust aller persönlicher Dinge schwer zu verkraften, doch die ungeahnte Welle der Hilfsbereitschaft hat Kraft gegeben: „Es ist mir unangenehm, diese Hilfe in Anspruch zu nehmen. Doch ich bin gerührt von den vielen Spenden, den tröstenden Worten, Umarmungen und vom aufmunternden Tatendrang. Ihr alle habt großartiges geleistet und das Wichtigste: Mich nicht allein gelassen!“ betont Tina Markotic nur wenige Wochen nach den Geschehnissen.

„Hand in Hand“ funktioniert im Familienwerk auch dann, wenn Helfer Hilfe brauchen.

Swenja Luttermann, Familienwerk Niedersachsen

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