eine zahnspange für maja

Die zwölfjährige Maja braucht eine Zahnspange. Da ihr Kiefer verengt ist, muss es eine Spezialklammer sein. Die Krankenkasse übernimmt jedoch nur die Kosten für den Standard. Wir suchen darum Menschen, die uns bei der Finanzierung unterstützen.

Die heute 12 Jahre alte Maja kam als Kleinkind zur Kinderdorfmutter Dana. Der Zustand des Mädchens war damals besorgniserregend. Motorische Schwierigkeiten, eine schiefe Körperhaltung und Fehlbildungen wie ein verengter Kiefer zogen viele Arztbesuche nach sich. Am schlimmsten waren aber Majas Krampfanfälle. „Ich werde nie vergessen, wie sich Maja einmal im Bad auf den Boden warf, als ich ihr die Haare trocknen wollte. Sie schrie, lief blau an, wurde starr und holte keine Luft mehr“. Was anfangs auf eine Epilepsie hindeutete, stellte sich als psychische Übersteuerung heraus. Das Mädchen war nicht in der Lage, spontane Gefühle, wie Frust oder Freunde zu kontrollieren.

Viel von Majas Krankheitsbild ist auf den Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft zurückzuführen. Ihr Verhalten lässt auch darauf schließen, dass das Mädchen hungern musste. „Wenn ich anfangs den Tische deckte, fing Maja an, am ganzen Körper zu zittern und stürzte sich förmlich auf das Essen“, erzählt Kinderdorfmutter Dana.

Im September 2016 sollte Maja eine Zahnspange bekommen. Die Krankenkasse zahlte allerdings nur eine Standardklammer, die für Majas deformierten Kiefer keine Option ist. In ihrer Not entschied sich Dana, die Kosten von 2.029,14 Euro für die Spezialklammer selbst zu tragen und in Raten abzuzahlen. Jeden Monat zahlt nun Dana 84,55 Euro. Ein Umstand, den wir untragbar finden. Unsere engagierte Kinderdorfmutter hat in den letzten zwölf Jahren einem Dutzend Schützlingen eine neue Lebensperspektive geschenkt. Wir wollen sie jetzt nicht allein lassen und suchen Menschen, die uns helfen, die Zahnklammer zu finanzieren.

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